Archiv für Januar, 2015

In der afrikanischen Wüste ist ein Flugzeug notgelandet. Besorgt macht sich der Pilot Antoine an die schwierige Reparatur des Motors, als plötzlich ein kleines höchst ungewöhnliches Kerlchen neben ihm steht: Der Kleine Prinz.

KP-25115-0018pDer Kleine Prinz und Pilot Antoine

Antoine de Saint-Exupéry veröffentlichte die Geschichte des Kleinen Prinzen im Jahr 1943. Das Buch lehrt die Großen, die Welt mit Kinderaugen zu sehen und die Kleinen, die Welt der Großen zu verstehen und es tröstet sie: Die Welt des Kleinen Prinzen finden wir alle in uns, wir müssen sie nur mit dem Herzen suchen.

KP-25115-0001pRoyal Opera Bühne

Diese Geschichte wurde am 25. Januar 2015 in Second Life in der Royal Opera vorgeführt. Produziert wurde das Theaterstück von Xavier Thiebaud. Direktor und Kleine Prinz ist Andy Loon.

KP-25115-0005pKing Xavier Thiebaud

Eigentlich wohnt der Kleine Prinz weit weg, auf einem Planeten, der kaum größer ist als er selbst. Dort besitzt er eine Blume und drei kleine Vulkane, die er jeden Tag sorgfältig fegt. Er fühlt sich wohl und geborgen auf seinem Planeten. Trotzdem ist der Kleine Prinz eines Tages aufgebrochen, um mehr von der Welt zu erfahren.

KP-25115-0021pDer Kleine Prinz mit seiner Blume

Er reist von Planet zu Planet und trifft auf sehr sonderbare Gestalten u.a.: einen herrschsüchtigen König, einen Säufer, einen arbeitssamen Laternenanzünder, einen ernsten Geschäftsmann und einen wichtigtuerischen Geographen.

KP-25115-0030pBeim herrschsüchtigen König

Auf der Suche nach den Menschen landet der Kleine Prinz schließlich mitten in der Sahara und findet in der Wüste einen Freund, den Piloten, dem er viele, viele Fragen stellt und lange von seinen Abenteuern erzählt, so auch, wie er einen Fuchs gezähmt und zu seinem Freund gemacht hat. Doch irgendwann wünscht er sich nichts sehnlicher, als wieder zurück zu kehren auf seinen klitzekleinen Planeten, wo die Blume und seine drei Vulkane auf ihn warten.

KP-25115-0027pFuchs und Kleiner Prinz im Wald

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Es war eine megageniale Aufführung von einer Stunde mit wechselnden Bühnenbildern, die in wenigen Sekunden rezzten. Vorhang auf, Vorhang zu, Vorhang auf. Dank dem Eventtip aus Virus’s Blog war ich mit Oli schon eineinhalb Stunden vor Beginn da und das war gut so. Denn so hatten wir unseren Platz in der ersten Reihe gesichert. Jetzt nur nicht crashen 🙂 Die Sim *äh… der Saal füllte sich und es waren nur wenige Restplätze frei.

KP-25115-0003pClaire & Oli

Es war eine zauberhafte Inszenierung, die uns Xavier Thiebaud und Andy Loon in Second Life präsentiert hatten.

KP-25115-0029pFinale

Die Aufführung erfolgte übrigens in englischer Sprache. Da ich natürlich die Geschichte des Kleinen Prinzen schon kannte und die Aussprachen sehr klar waren, könnte ich auch gut in englischer Sprache dem Inhalt folgen. Ein ganz besonderer Abend, den ich neben Oli genießen durfte und wenn Du, lieber Blogleser, magst, kannst hier noch ein paar bewegte Impressionen guggen:

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*seufz… ich verabschied‘ mich noch mit dem weltberühmtem Satz:

„Nur mit dem Herzen sieht man wirklich gut.“

Claire

PS: Weitere Fotos findest Du im Fratzenbuch da Klick!

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Royal Opera: http://maps.secondlife.com/secondlife/Oceanea/65/50/31

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Jeden Samstag um 20.00 Uhr/11 PST/SLT findet auf Gullwing Coast Racers ein gigantisches Schneckenrennen statt. Thematisch war das Rennen an den Zauberer von Oz angelehnt.

SR-170115-001pSchnecken am Startpunkt

Sechs Riesenschnecken nahmen am Rennen teil. Ihre Aufgabe war es, über den gelben Weg durch alle Hindernisse und Begegnungen, den Weg nach Hause zu finden. Der Parcour selbst läßt sich auf den ersten Blick gar nicht überblicken, doch die Schnecken kannten den Weg. Es war ein Vergnügen zuzuschauen.

Vielleicht treffen wir uns ja mal an einem Samstag dort. Mitmachen ist übrigens erlaubt. Ich verabschied mich für jetzt mit einem:

Nirgends ist schöner als daheim!

Claire

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TP:  http://maps.secondlife.com/secondlife/Gullwing%20Coast%20Racers/145/112/777

Kennt ihr Gabrielle schon? Nich‘? Aba George Clooney, den kennt ihr doch. Und Gabrielle scheint sich für mich zu einem Clooney-Effekt zu entwickeln. Was ein Clooney-Effekt is‘? George Clooney ist immer und überall! Alsooo… erst begegne ich Herrn Clooney auf einer Dachterrasse in Istanbul. Kurze Zeit später wirbt er im TV für Kaffee, genau auf dieser Terasse. Naja und seitdem und gerade jetzt, höre und sehe ich George Clooney fast täglich im Radio und im TV. Mal isses Kaffeewerbung, mal heiratet er, dann steht er auf irgendwelchen Teppichen… nein, einen Film mit ihm würde ich mir derzeit nicht anschauen. Für mich ist George Clooney derzeit immer und überall! Ähm… ja es is grad mal genug… für mich. In Second Life bin ich innerhalb kürzerster Zeit schon wieder Gabrielle begegnet. Ich kenne sie überhaupt nicht, doch ich hab sie sofort wiedererkannt. Diesmal war Gabrielle im Smelly Cat Blues Club und lauschte wie ich, dem Konzert von Anek Fuchs. Aba ich war diesmal auch nicht alleine… Cyht, Some und Lotterle waren auch da *uff.

Claire-160115-006bpVon links nach rechts: Claire, Cyht, Gabrielle, Some, Lotterlurch, Schönheit

Ich werde berichten, sobald Gabrielle Clooney mir wieder begegnet.

Claire

München – die Frauenkirche und Bell’s Kulturcafe schließen ihre Pforten.

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Von der Sim Muenchen verabschieden wir uns und freuen uns, dass Libellchen Schimer mit ihren Kulturcafe in Neumagdeburg eine neue Heimat gefunden hat. Das Kulturprogramm geht lückenlos weiter.

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Danke Bellchen für die vielen vielen Events, die Du für uns organisiert hast.

München-110115-004pLibellchen Schimer

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Weiterhin ganz viel Spaß in Second Life und Toi Toi Toi!

Claire

Wenn man keine Türe hat, wo man sich doch eine wünscht… dann hilft ein Ruf zum Oberbaumeister Barlok.

Snapshot_031p„Ja genau da Barlok… da wäre eine Türe schön.“

„Kein Problem“. Schon war die Holzkiste als Türbausatz hingestellt. Doch durch so ’ne Holzkiste kann man ja nicht durchgehen. Ich find‘ Türenbauen in SL doof. Erst mal muss man ein Loch in eine Wand hauen. Die Holzkiste ein wenig geschmälert dahin stellen, ist noch lange keine Tür. Neenee… die muss dann noch verankert werden und ein Script muss da auch noch rein. Durch das Script wird die Tür entsprechend gesteuert, wenn man das Script bedienen kann. Und Barlok kann.

Snapshot_035p„Wolla… äh Sesam öffne Dich… eine Tür! *jubel“

So nebenher gab es noch einen schönen hölzernen Türrahmen. Nun war ich wieder gefragt. „Was für ’ne Tür darfs denn sein? Eine Holz, eine abgewetzte, etwas modernes?“ Wuff… jetzt freu ich mich doch schon so über die Sperrholztüre und schon muss ich Fragen beantworten. Und welch wichtige… wie soll die Tür aussehen?

Snapshot_038p„Das isse… eine richtige Tür!“

Danke Barlok! Wenn man eine so schöne Tür hat, dann braucht man ja unbedingt auch neue Fenster dazu…. Barlok? Okay, die Geschichte über Fenster erzähle ich euch vielleicht ein andermal, denn ob Tür oder Fenster… ich müßte nun langsam anfangen über meshen zu reden und bevor ich da falsche Bauanleitungen tippe, genieße ich erst mal das, was schon vorhanden ist.

Snapshot_045p Von links nach rechts: Türe!, neues Fenster, Claire, Kamin, altes Fenster

*Hach… des is scheeeeh! Und was noch scheeh isch, isch, wenn mr a Düar hod, nooh krieagd mr au wieda Milch davohr gschdelld!

bandicam 2015-01-10 20-54-08-914pMilchflaschen vor der Tür!

 Danke Barlok für die Milch und so!

Claire

Seit ca. 20 Uhr sammeln sich Avatare aus der ganzen Welt am Eifelturm in Paris 1900.

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Auch der Triumphbogen trägt Trauer. Unterhalb findet ihr die Gedenkstätte.

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Weitere Fotos vom heutigen Abend in Paris könnt ihr in Facebook guggen: Klick.

Claire

Sprachlos – Speechless

Veröffentlicht: 08/01/2015 in Claire
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Meine erste Begegnung mit einem Haiku fand in Second Life statt. Marcus R. Gilman trug „Urban Haiku – Poetry for the Metroplex“ letztes Jahr bei den Meisterbastler vor.

Haiku-001Library der Meisterbastler

Die Veranstaltung begann mit einem Interview und Einführung durch Kueperpunk Korhonen und fand in englischer Sprache statt. Mein Englisch isn’t very well, aba bessa als mein japanisch :-). Haikus stammen aus Japan und werden zu deutsch mit scherzhaftem Vers übersetzt. Marcus schmetterte ein Haiku nach dem anderen und ich brauchte so meine Zeit, bis ich überhaupt einen Zugang zu der kürzesten Gedichtform der Welt bekam. Japanische Haikus bestehen meistens aus drei Wortgruppen von 5 – 7 – 5 Lauteinheiten/Moren. Ich empfand es, als ob man mir ein paar Worte an den Kopf warf und saß dann da und dachte… Und nun? Doch genau so soll das wohl mit den Haikus sein, denn im Text wird nicht alles gesagt. Es soll sich durch die genannten konkreten Dinge und den Zusammenhang erschließen. Marcus R. Gilman hat seine Urban Haikus in einem Buch „Urban Haiku: Poetry for the Metroplex“ veröffentlicht und gibt es in englischer Sprache als E-Book und Paperback.

Im Interview frägt Kueperpunk, ob die Urban Haiku cyperpunkinspiriert sind. Marcus meinte sinngemäß: Teilweise, generell ist es durch das Leben inspiriert, was so am Tag halt passiert. Ich habe eine kleine Gugg- und Hörprobe der Veranstaltung bei den Meisterbastlern aus dem letzten Jahr mitgebracht:

Du erkennst an den kleinen Pausen, die Marcus während des Vortrags macht, dass der Haiku auch schon zu Ende ist. Wer mehr von Marcus R. Gilman Haikus hören möchte, dem empfehle ich hier einen Klick auf seine Homepage dazu mit vielen vielen Hörproben.

Ich verabschied mich heute mit dem Ruf „Haiiiih-kuuuuh“!

Claire

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Marcus Haikus: http://urbanaether.resae.net/

 

 

 

Abschied nehmen… gehört zum Leben. Leider müssen wir auch in Second Life Abschied nehmen. Das gute daran, sofern man das so nennen darf ist, dass wir Abschied nehmen können. Die Russell Eponym Familie und viele andere nehmen Abschied von Ravens Zuta. Vielleicht kennst Du Ravens ja noch als Ravens Vatter und auch Dich hat sie durch alle Lägs sicher auf ein Konzert von Russell gebeamt. Ich erinnere mich an Ravens.

Raven-060114-001pRussell & Ravens

Die Russell Eponym Familie veranstaltete letzte Nacht ein Memorial Concert zu Ehren von Ravens. Ich war frühzeitig da und konnte in Stille die gezeigten Bilder von Ravens anschauen und mich erinnern… 5 Jahre bereicherte sie in Second Life u.a. die Russell Familie. Ich wußte nicht, dass sie überhaupt krank war, denn sie sprühte stets von Fröhlich- und Freundlichkeit. Um so mehr schockte mich die Nachricht über ihren Tod. Gemeinsam mit vielen Freunden nahmen wir Abschied von Ravens und erinnern und feierten ihr Leben.

Ich weiß, dass wir bei dem Memorial Concert mehr Zuhörer hatten, als auf die Sim paßten. Schön wäre es, wenn auch Ravens Familie dem gestrigen Konzert lauschen konnten, in dem Russell so lebensnah und liebevoll über Ravens erzählte. Alleine die Russell Eponym Familie besteht aus glaub über Tausend Mitgliedern. Es gibt viele, die Ravens näher standen als ich, so dass es Zeit war, Platz auf der Sim zu machen…

Danke, dass ich Zeit mit Euch verbringen darf.

Claire

 

 

Die Mimik in Second Life läßt ja doch etwas zu wünschen übrig. Dank Animationen sind wir Avatare zwar etwas beweglich, doch irgendwie halt auch ziemlich pixelig-ruckelig… Und ein Lächeln geht schon ins Detail… je echter, so detailierter. Sicher sitzen wir häufig vor unseren Monitoren und starren auf unser Second Life und neben so manchem Kopfschütteln gibt es immer wieder Training für die echten Bauchmuskeln vor Lachen. In Second Life scheint das Lachen oder Lächeln doch noch ziemlich holprig und es scheint doch eher eine Grimasse zu sein. Kaum einer mag das Lächeln oder Lachen in Second Life… aber ich. Drum trage ich gerne den random-smiler und erfreu mich eben meiner pixeligen Grimassen und zeig mal meine Zäääähne.
Somit war es eine nette Verwunderung, dass Strawberry Singh zur „Second Life Yearbook Smile Challenge!“ aufruft. Hehe, endlich mal ein offizieller Aufruf zum Lächeln, hier meines:

Claire-060115-002pbClaire

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Pose: Kirin – Back to school Pose 5 1
Outfit: (fd) Retro Robot – Black, PP – Mabelle Mesh Glasses – Black
Avi: -Glam Affair- Drama Queen, [Buzz] Faerie Eyes – Sapphire, Original SL-Teeth