Archiv für Mai, 2014

Manchmal erfährt man von schönen Locationen, erst wenn es zu spät ist. Inaka, Kaso – ein japanisches Städtchen – ist heute den letzten Tag on. Aufmerksam darauf wurde ich wegen den vielen Fotos, die gerade zum Abschied in FlickR veröffentlicht werden. Und wo eine Bahn ist, da muss ich hin.

Inaka-310514-001Bahnhof Kaso – Inaka

 Noch hängt das kleine Städtchen am Himmel.

Inaka-310514-00

Simansicht

Unter anderem läd ein typischer Straßenzug zum Fotografieren ein.

Inaka-310514-002Straßenzug

Sogar das Japanische Topmodell Ryuiji läßt sich den letzten Tag in Inaka, Kaso nicht entgehen und genießt nochmal die Location.

Inaka-310514-004Ryuji – Wow!

Schaut man sich um, entdeckt man liebevoll und detailiert gestaltete schöne Ecken…

Inaka-310514-008Am Fluss

… die es lohnen, näher zu betrachtet zu werden:

Inaka-310514-006Fahrrad am Fluss

Mit Inaka, Kaso geht eine schöne Fotolocation, deren einmaliger Bahnhof mit Straßenbahn sein Markenzeichen ist. Trotz einiger Besucher, war dieses Fleckchen SL-Welt ziemlich lagfrei und ich hatte heute meine Freude den Fotografen und Besuchern zuzuschauen. Japan… modern… traditionell… und irgendwie ein wenig crazy… daher habe ich euch zum Abschluss noch ein Bild:

Inaka-310514-003Japan-Girl

Hier nochmal das TP: http://maps.secondlife.com/secondlife/Inaka/216/101/697/

さようなら!
Sayounara!
Claire

 

PS: Wer die Bilder nochmals auf claireisch anguggen mag, hier eine kleine FlickR-Diashow: Klick hier

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Kurzgeschichten schreiben ist wirklich schwer. Aszili (die Maus) nennt es zu Recht Königsdisziplin und genau in dieser Disziplin trat Frederic Brake bei uns in Second Life im Kafè KrümelKram auf. Das war die 11. Lesung in Second Life anläßlich des E-Book Events 2014, das die Brennenden Buchstaben organisiert haben. Schon individuell hat Frederic seinen Avatar mit seinem eigenen Shirt und doch gruselig grünen Tarnhaut gestaltet.

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Frederic Brake Avatar

Tatsache ist, für jeden wird einmal eine „Dunkelste Stunde kommen“. Auch wenn Frederic Brake durchaus humoriges auf Papier bringt, trug er uns aus seinem Buch Dunkelste Stunde fiktionale, als auch autobiographische Kurzgeschichten vor. An diesem Abend hatte sich das Kreativdorf in eine eisige antarktische Landschaft verwandelt, so was es nicht verwunderlich, dass auch der Vorleseort am Kafé KrümelKram eingefroren war.

bandicam 2014-05-17 21-48-23-711Kafé KrümelKram, Vorlesungs-Location

Ein Heizlüfter und eine Heizung waren installiert, so konnten wir fast gemütlich, den Vorträgen der Leser auf der Treppe lauschen.

bandicam 2014-05-17 21-51-48-986

Die Bühne mit Kueper, Frederic und Fragile Kiste Miara

Die erste Kurzgeschichte, die uns Frederic vortrug stammt aus dem Bereich Krimi und trägt den harmlosen Titel „Die perfekte Hausfrau„. So richtig nett zeichnet der Autor mit seinen Worten die Spülmittel- und Lavendelatmosphäre. Ich sehe den geblümten Bezug des Sofas… Die totale Nettigkeit, bis… Naja, Leichen werden doch wohl immer unordentlich daliegen oder?

Gerademal vier bis fünf Minuten dauert Die perfekte Hausfrau. Kurzgeschichten sind ideal, wenn eine Lesung gerademal eine Stunde dauert, so sind wir gerne auf unseren Eisblöcken festgefroren.

bandicam 2014-05-17 21-14-51-980Zuhörer

An der Art wie Frederic vorträgt, ist doch deutlich zu merken, dass er Hörspielerfahrung hat. Von ihm würde ich mir jedes Hörbuch vorlesen und ihn mit ins Bett nehmen :-), gerne mit seinen Dunkelsten Stunden Geschichten. Ein besonderes Highlight ist, wenn Kueper sich einmischt und mit den Autoren szenisch liest. Ungeübt kamen wir so in den Genuss der „Ewige Nacht“:

Weitere Rückblicke findet ihr hier:

Hydor’s Blog: http://www.hydorgol.de/?p=2144

Beim schnellsten Blogger BukTom: http://buktomblog.blogspot.de/2014/05/frederic-brake-dunkelste-stunden-live.html

Natascha’s Blog: http://aetherisavidi.wordpress.com/2014/05/18/dunkelste-stunden-in-neuschwabenland/

Ich verabschied mich liehp und freue mich auf – wenn auch letzten heutigen – Lesungsabend

Claire

Nur noch heute habt ihr die Möglichkeit euch auf der FantasyFair umzuschauen. Für Fantasy- und Rollenspielbegeisterte das Event des Jahres. Neben vielen Veranstaltungen zeigen über 150 Designer ihre Werke und manches ist nur während dieses Events zu kaufen. Doch das alles wurde für mich nebensächlich, denn schon am Landepunkt war ich verzaubert… Radio an und sich für eines der elf Tore entscheiden und auf Entdeckungsreise gehen. Schnappt euch noch die Freebies bevor ihr durchs erste Tor geht.

FF-030514-0006Heavenslough

 Jedes Tor bringt euch in eine andere Welt und es gibt unfassbar viel zu entdecken.

FF-030514-0001Wasserfall

Die Shops integrieren sich in die Landschaft, ich war verzaubert. Ob diese Sims vor oder nach diesem Event noch existieren werden, weiß ich nicht.

FF-030514-0003Claire

 Vom 01. – 11.Mai 2014 geht dieses Event. Viel zu kurz um 11 Sims wirklich zu entdecken. Solltet ihr am Palast der Tränen landen, schaut auch euch drumrum um. Szenische Skulpturen erzählen Geschichte.

FF-030514-0007Palace of Tears

 Neben den vielen Highlights, die es da zu entdecken gibt, mag ich euch den Stairway to Heaven nicht vorenthalten.

Claire-020514-013Stairway to Heaven

In meiner verträumten Windlichteinstellung seht ihr die Treppe in der Mitte des Bildes. Bei mir scheint es, als ob die Treppe zu einem Lichtstrahl in den Himmel wird.

Snapshot_3138 Stufen zur Himmelstür

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FantasyFair 11 Tage, 11 Sims ist eindeutig viel zu kurz!

Claire

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TP: http://maps.secondlife.com/secondlife/Fairelands%20Junction/149/129/22

Homepage: http://fantasyfairesl.wordpress.com/press-release/

Auch als Hobo oder Landstreicher kann man in Second Life genau den richtigen Platz finden. Es war nicht notwendig, diesen Platz zu suchen, weil ich bin diesem Wald-Königreich einfach begegnet. Und da ich hier sowieso alleine sein mag, gibt es keine LM davon *g.

Claire-030514-0011dMein gefundener Platz

Mitten im Wald fand ich dieses Sofa mit Decke und Kissen! Wunderhübsch ist diese Stehlampe, Bücher sind auch schon da. Das ist mein Platz!

Claire-030514-0005Für einen Moment bin ich Königin

Ich machs mir gemütlich, freu mich auf die kommende Nacht, vor dem Einschlafen noch lesen… und schon fängt das Tagträumen in dieser heimelichen Umgebung an.

Claire-030512Träumerle

 Manchmal denke ich… manchmal träume ich… oder auch nicht…

Claire-030514-0004 Ich wünschte, wenn ich denn könnte…

Manchmal denke ich an richtige Häuser, so zu wohnen wie früher… Ein Haus mit Fenstern und einem Kamin, mehr bräuchte ich gar nicht, oder?

Claire-030514-0008Links Fenster, rechts Kamin

Oh da war noch was… noch ein Traum:

Claire-030514-0009Ich bin ein Rockstar!

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So liebe Leser, rockt eure Welt und macht euch einen traumhaften Sonntag!

Claire

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Bildershow gibbet hier: https://www.flickr.com//photos/22860338@N02/sets/72157644451509446/show/with/14096135482/

 

Oliver Susami eröffnete mit seiner Lesung im Kafe Krümelkram das E-Book Event 2014. Vom 25. April bis 25. Mai 2014 stellen Autoren ihre Bücher vor. Organisiert wird dieses Event von den Brennenden Buchstaben.

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Kafe Krümelkram

Auf dem Programm stand eine Lesung von Oliver Susami aus seinem Buch „Vierter Stock Herbsthaus“. Doch statt uns sein aktuelles Buch vorzustellen, überraschte uns der Autor mit einer abgeschlossenen Kurzgeschichte. Es soll eine noch bißle Rohfassung einer Geschichte sein, die noch keinen Titel hätte.

Snapshot_2885Oliver Susami

Warum hat diese Geschichte (noch) keinen Titel? Edgar Wallace schrieb „Der Henker von London“ und Oliver Susami könnte seine Geschichte „Der Hinker…“ nennen. Während Der Henker im Jahr 1963 entstand, spielt die Geschichte des Hinkers im Jahre 1986. Die DDR gab es zu dieser Zeit noch, ein Atomreaktor machte Schwierigkeiten, Bananarama war eine bekannte Band, Köppke las die Nachrichten vor und im Schweiße seines Angesichts renovierte ein Vater sein Häusle, wie es eigentlich nur im Schwabenländle stattfinden kann… Oliver Susami führte uns so in die Welt zweier Brüder von 8 und 9 Jahren, die in einem Dorf mit gerademal 800 Einwohner lebten. Im Dorfladen begegneten sie das erste mal dem Hinker, dessen wirklichen Namen wir nie kennenlernen werden. Der Hinker zog das linke Bein nach und sein Gang war schleppend, seine Atmung war laut und sein Sprechen war abgehackt… er soll behindert sein. Im weiteren Verlauf erfahren wir, wie die zwei Brüder, um zur Dorfjugend dazuzugehören, den Hinker hänselten…

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Zuhörer

Schnell zog mich die Geschichte in den Bann. Ich werde daran erinnert, dass Kinder nicht immer friedfertig sind und auch Erwachsene andersartige Mitmenschen ablehnen und ausgrenzen. Nach einem bösen Kinderstreich, indem sie den Hinker zu Fall brachten, war der Hinker plötzlich verschwunden. Zwei Wochen, nachdem der Hinker blutend auf dem Schotterweg gelegen hatte, veränderte sich das Leben der Brüder. Jochen begann jede freie Minute oben auf dem Balkon zu verbringen und starrte mit zusammengekniffenen Augen zu dem Haus, aus dem immer der Hinker kam. Der kleine Bruder wachte nachts erschrocken auf, als Jochen, der im oberen Stockbett schnell, rasselnd und ruckartig atmete. Dies wiederholte sich nun Nacht für Nacht und der Kleine hatte Angst, dass sein Bruder verrückt werden würde. Jochen beichtet nun endlich, dass er nachts, den Hinker die Leiter zu seinem Bett hochkommen sieht. Dann könne er sich nicht mehr bewegen und der Hinker setzt sich auf seinen Brustkorb, so dass er keine Luft mehr bekäme… Der Hinker war zwar aus der Stadt verschwunden, doch für die beiden Brüder, war er immer noch da… ganz besonders für Jochen…

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Lauscher

Es hörte sich für mich an, als ob Oliver Susami eine „wahre Geschichte“ erzählte, die er selbst erlebt hat. Von den beiden Brüdern, kenne ich glaub nur den Namen von Jochen, so wird der andere vielleicht Oliver heißen… Es soll die erste Lesung des Autors gewesen sein? Das kann ich nicht glauben, da muss ich wohl was mißverstanden haben. Sehr sehr angenehm war es, der Stimme von Oliver Susami zu lauschen und meinen eigenen Kopffilm beim Zuhören zu haben. Ich wurde in die mir vertrauten 80er katapultiert und traf neben beispielsweise der Gemeinheit von Kindern, der Weisheit und Ernsthaftigkeit eines Großvaters, das Schätzen von Cola auf ein ernsthaftes Thema „Behinderte“. Ich erlebte das Thema „Behinderte“ sehr häufig als Tabu-Thema, daher bin ich so was wie stolz darauf, dass Oliver Susami, Szenen mit Behinderten einfach und klar beschreibt und benennt. Ja, wenn Jemand sappert, der Speichel herunterläuft, dann findet man das eklig und darf es genau so benennen. Es schloss sich eine Diskussion an, die ja gerade nochmal so spannend war. Für mich ist „Der Hinker vom Dorf“ eine fesselnde schön lange Kurzgeschichte. Neben den für mich vom Autor realistisch „gezeichneten“ Situationen und der spannenden, gruseligen, geisterhaften Geschichte, war es diese Ehrlichkeit, Offenheit und kritisch wahrem Rückblick des Autors, die mich fast überraschten. Die Geschichte hat Echt- und Wertheit.

Ich wurde verwöhnt und bereichert an diesem Abend. Diese Lesung war einmalig und ich war dabei. Das E-Book-Event in Second Life geht noch bis zum 25. Mai 2014. Das Programm und die Urls findet ihr hier: http://kueperpunk2012.blogspot.de/p/e-book-event-2014.html.

Weitere Rückblicke zur Lesung von Oliver Susami in Second Life findet ihr hier:

Rasender Reporter BukTom: http://buktomblog.blogspot.de/2014/04/bb-e-book-event-2014-eroffnet-oliver.html

Natascha Randt Blog: http://aetherisavidi.wordpress.com/2014/04/26/die-geschichte-ohne-namen/

Hydorgol Blog: http://www.hydorgol.de/?p=1976

Noch mehr Bilders guggen?: https://www.facebook.com/clairediluna.chevalier/media_set?set=a.725207540854692.1073741870.100000963584707&type=1

Ich freu mich auf weitere Lesungen, gerne mit Oliver Susami

Claire

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Homepage Oliver Susami: http://www.oliversusami.de/

Hyodorgol’s Interview: http://www.hydorgol.de/?p=1895

Programm: http://kueperpunk2012.blogspot.de/p/e-book-event-2014.html

Brennende Buchstaben on Facebook: https://www.facebook.com/groups/BrennendeBuchstaben/